Die Berufsunfähigkeit gehört für manche Menschen zu
den schlimmsten Ereignissen, die sie ereilen können. Nicht mehr im gewohnten
Job arbeiten zu können, bedeutet für sie nicht nur den Verlust der
Arbeitsstelle, sondern auch ein persönlich großes Schicksal. Woran in punkto
Berufsunfähigkeit aber vor allem auch gedacht werden sollte, das ist die
finanzielle Versorgung, die durch den wegfallenden Job womöglich auch nicht
mehr gewährleistet werden kann.
Einen der größten Irrtümer in punkto
Berufsunfähigkeit machen Experten immer wieder bei den Angehörigen verschiedener
Berufsgruppen aus. So scheint sich der Glaube, nur ein schwer arbeitender
Mensch hätte das Risiko, berufsunfähig zu werden, auch heute noch hartnäckig zu
halten. Studien belegen, dass sich zum Beispiel Büroangestellte für eine so gut
wie nicht gefährdete Gruppe wähnen. Das ist jedoch falsch, wie
Versicherungsexperten immer wieder sagen. Sie wissen, dass eine
Berufsunfähigkeit nicht nur körperlich arbeitende Menschen sondern so ziemlich
jeden treffen kann. Anders als oft gedacht sind es gar nicht Unfälle sondern
Krankheiten psychischer Natur, des Herz-Kreislauf Systems oder des
Skelettsystems, die in einer Berufsunfähigkeit enden. Der vom Gerüst oder Dach
abgestürzte Bauarbeiter oder Dachdecker liegt in der Statistik zwar weit vorn,
doch Büroangestellte und Menschen in Pflegeberufen sind potenziell auch
gefährdet, um nur zwei Gruppen mit relativ hoher Berufsunfähigkeitsrate zu
nennen.
Wer im Falle einer eintretenden Berufsunfähigkeit nicht vorgesorgt hat,
wird das womöglich schwer bereuen. Üppige Ersparnisse oder eine gute Geldanlage
bzw. ein anderweitig großes Vermögen sind Mittel, mit denen sich in diesem Fall
wohl gut weiterleben lässt. Doch in der Realität sieht es meistens anders aus.
Damit man selbst und die Familie im Ernstfall gut versorgt ist, ist der
Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll. Sie kann entweder als
Einzelpolice oder als Zusatzversicherung in der Kombi mit einer
Risikolebensversicherung abgeschlossen werden.
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